Umspritzungsdienste
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ISO 13485: 2016 Medizinprodukt
IATF16949:2016 Automobilindustrie
Kunststoff-Spritzguss
Was ist Overmolding?
Umspritzen ist ein fortschrittliches Spritzgießen Ein Verfahren, bei dem zwei oder mehr Materialien zu einem einzigen, integrierten Bauteil verbunden werden. Der Prozess beginnt mit der Herstellung eines Substrats (des Basisbauteils) durch Standard-Spritzgießen. Anschließend wird ein zweites Material über oder um dieses Substrat herum geformt, wodurch eine chemische oder mechanische Verbindung zwischen den beiden Materialien entsteht.
Dieses Verfahren ermöglicht die nahtlose Integration von Materialien mit unterschiedlichen Eigenschaften – wie beispielsweise starren Kunststoffen und flexiblen Elastomeren – und führt so zu Bauteilen mit verbesserter Funktionalität, optimierter Ergonomie und überlegener Ästhetik. Umspritzen Das Verfahren eliminiert Montageschritte, senkt die Produktionskosten und führt zu langlebigeren Produkten.
Umspritzen vs. Umspritzen
Umspritzen
Verfahren: Einspritzen des zweiten Materials auf das erste Formteil
Materialien: Typischerweise Kunststoff über Kunststoff oder TPE über Kunststoff
Verbindung: Chemische und/oder mechanische Verbindung
Typische Anwendungsbereiche: Soft-Touch-Griffe, Dichtungen, mehrfarbige Bauteile
Produktionskomplexität: Höher (erfordert oft Zweikomponenten-Spritzguss)
Formteil einlegen
Verfahren: Vorgefertigter Einsatz wird vor dem Einspritzen in die Form eingelegt.
Materialien: Häufig Kunststoff über Metall, aber auch andere Kombinationen sind möglich.
Verbindung: Vorwiegend mechanische Verbindung
Typische Anwendungsbereiche: Gewindeeinsätze, elektrische Bauteile, verstärkte Teile
Produktionskomplexität: Geringer (kann in einem einzigen Durchgang erfolgen)
Umspritzmaterialien
Die Kompatibilität zwischen Substrat und Bindemittel bestimmt die Haftfestigkeit, die Haltbarkeit und die Leistungseigenschaften des fertigen Bauteils.
- ABS – Ausgezeichnete Schlagfestigkeit und Dimensionsstabilität
- Polycarbonat (PC) – Hohe Festigkeit, Hitzebeständigkeit und optische Klarheit
- Nylon (PA) – Überlegene Festigkeit und Chemikalienbeständigkeit
- PBT – Hervorragende elektrische Isolation und Hitzebeständigkeit
- Polypropylen (PP) – Leichtgewicht mit guter Chemikalienbeständigkeit
- Metalleinsätze – Messing, Aluminium, Stahl für Bauteile
- TPE – Weiche Haptik, guter Halt, breiter Härtebereich
- TPU – Ausgezeichnete Abriebfestigkeit und Elastizität
- TPV – Hervorragende Witterungs- und Chemikalienbeständigkeit
- LSR – Hohe Hitzebeständigkeit, Biokompatibilität für medizinische Anwendungen
- Hartplastik – Für mehrfarbige oder mehrschichtige Komponenten
Materialkompatibilitätstabelle
Die folgende Tabelle zeigt die Verklebungskompatibilität zwischen gängigen Substrat- und Umspritzmaterialien.
C = Chemische Bindung möglich, M = Mechanische Bindung empfohlen.
| Umspritztes Material | ABS | PC | Nylon (PA) | PBT | PP |
| TPU (Thermoplastisches Polyurethan) | C | C | C | C | M |
| TPE (Thermoplastisches Elastomer) | C | C | M | M | C |
| TPV (Thermoplastisches Vulkanisat) | M | M | M | M | C |
| LSR (Flüssigsilikonkautschuk) | M | M | M | M | M |
| Starre Kunststoffe (PC, ABS usw.) | M | M | M | M | M |
Umspritzfunktionen
| Technische Parameter | Capability |
| Maximale Teilegröße | 18 mm x 24 mm x 8 mm (457 "x 610" x 203 ") |
| Minimale Teilegröße | 0.5 mm x 0.5 mm x 0.1 mm (12.7 "x 12.7" x 2.5 ") |
| Schusskapazität | Bis zu 60 oz (1,770 g) |
| Wandstärke | 0.020″ bis 0.500″ (0.5 mm bis 12.7 mm) |
| Maßtoleranzen | ±0.003″ (±0.076 mm) zuzüglich Materialschrumpfung |
| Oberflächenfinish | SPI A1-D3-Oberflächen verfügbar |
| Minimaler Entformungswinkel | 0.5° für strukturierte Oberflächen, 0.25° für glatte Oberflächen |
| Produktionsvolumen | Von Prototypen bis hin zu über 100,000 Teilen |
| Vorlaufzeit | Fertigungsteile in nur 15 Tagen |
| Qualitätskontrolle | Fertigungsbegleitende Prüfung, Erststückprüfung, CMM-Verifizierung |
Designtipps zum Umspritzen
- Wandstärke – Für einen optimalen Materialfluss und minimalen Verzug sollte eine gleichmäßige Wandstärke zwischen 0.040″ und 0.120″ (1.0 mm bis 3.0 mm) eingehalten werden.
- Bindungsverstärkung – Mechanische Verzahnungen wie Hinterschneidungen, Schwalbenschwanzverbindungen oder Oberflächenstrukturierungen sollten integriert werden, um die Haftung zwischen den Materialien zu verbessern.
- Materialauswahl – Wählen Sie kompatible Substrat- und Umspritzmaterialien, die die gewünschte Haftfestigkeit und die gewünschten Leistungseigenschaften erzielen.
- Entwurfswinkel – Konstruktion mit ausreichenden Entformungsschrägen (mindestens 0.5° bei strukturierten Oberflächen), um das Auswerfen des Formteils zu erleichtern.
- Gate-Standort – Die Platzierung der Angüsse sollte so gewählt werden, dass sichtbare Angussmarken minimiert und der Materialfluss im gesamten Bauteil optimiert werden.
- Radien und Ecken – Verwenden Sie großzügige Radien (mindestens 0.020″ oder 0.5 mm), um Spannungskonzentrationen zu reduzieren und den Materialfluss zu verbessern.
- Umspritzdicke – Die Dicke der Umspritzung sollte zwischen 0.020″ und 0.100″ (0.5 mm bis 2.5 mm) liegen, um eine optimale Haftung und Materialleistung zu gewährleisten.
Umspritzungsoberflächen
Oberflächentexturen
- Hochglanzpolitur (SPI A-1, A-2, A-3)
- Seidenglänzende Oberfläche (SPI B-1, B-2, B-3)
- Matte Oberfläche (SPI C-1, C-2, C-3)
- Strukturierte Griffmuster (SPI D-1, D-2, D-3)
Farbtöne
- Individuelle Farbanpassung (Pantone, RAL)
- Transparente und lichtdurchlässige Optionen
- Mehrfarbige Kombinationen
- Spezialeffekte (metallisch, perlmuttartig)
Spezialisierte Oberflächen
- Soft-Touch-Beschichtungen
- Antimikrobielle Behandlungen
- Chemikalienbeständige Oberflächen
- UV-beständige Beschichtungen
Wettbewerbsvorteile der Umspritzungsanwendung
Beim Insert Molding werden Metalleinsätze in einem effizienten Schritt mit Kunststoff kombiniert, was im Vergleich zu herkömmlichen Montageverfahren zahlreiche Vorteile bietet.
Teilkonsolidierung
Durch die Kombination mehrerer Komponenten zu einem einzigen umspritzten Teil lassen sich Montagekosten senken und die Zuverlässigkeit verbessern. Befestigungselemente, Klebstoffe und Nachbearbeitungen entfallen, während gleichzeitig die strukturelle Integrität erhöht wird.
Verbesserte Ergonomie
Verbessern Sie Benutzerkomfort und Kontrolle durch griffige, umspritzte Oberflächen. Individuelle Texturen und Härtegrade lassen sich an spezifische Anwendungen anpassen, wodurch die Ermüdung des Benutzers reduziert und die Sicherheit erhöht wird.
Umweltschutz
Durch strategisches Umspritzen lassen sich wasserdichte, staubdichte und chemikalienbeständige Dichtungen herstellen. Empfindliche Bauteile können ohne zusätzliche Dichtungen oder Dichtmittel vor rauen Umgebungsbedingungen geschützt werden.
Vibrationsdämpfung
Reduzieren Sie Lärm und Vibrationen durch strategisch platzierte, elastische Umspritzungen. Verbessern Sie die Leistung und Lebensdauer der Geräte, erhöhen Sie den Benutzerkomfort und verringern Sie die Ermüdung.
Ästhetische Verbesserung
Differenzieren Sie Ihre Produkte mit mehrfarbigen, mehrtexturierten Umspritzteilen. Integrieren Sie Markenelemente direkt in das Bauteil und verbessern Sie so dessen visuelle und haptische Wirkung.
Kostenreduzierung
Senken Sie die Gesamtproduktionskosten durch den Wegfall von Montageschritten, reduzierte Teileanzahl und minimiertes Lagermanagement. Optimieren Sie Ihre Lieferkette und verbessern Sie gleichzeitig Produktqualität und -konsistenz.
Overmolding-Prozess
Unser Umspritzverfahren kombiniert Präzisionstechnik mit fortschrittlichen Fertigungstechniken zur Herstellung nahtloser Multimaterial-Bauteile.
Je nach Ihren Projektanforderungen verwenden wir entweder das Zweikomponenten-Spritzgießverfahren oder das Einlegeverfahren.
Besprechen Sie Ihre technischen Anforderungen
Unser Ingenieurteam kann Ihnen dabei helfen, den optimalen Ansatz auf Basis Ihrer spezifischen Anforderungen zu ermitteln.
Zweikomponenten-Umspritzverfahren
- Substratinjektion – Das erste Material (Substrat) wird in den Formhohlraum eingespritzt.
- Formrotation – Die Form dreht sich, um das Substrat für den zweiten Schuss zu positionieren.
- Umspritzung – Das zweite Material wird auf das Substrat aufgespritzt.
- Kühlung: Das fertige Teil kühlt in der Form ab.
- Auswurf Das fertige Mehrkomponentenbauteil wird aus der Form ausgeworfen.
- Qualitätskontrolle – Jedes Teil durchläuft eine strenge Qualitätskontrolle.
Einlege-Umspritzverfahren
- Substratproduktion – Die Substrate werden in einem separaten Arbeitsgang geformt.
- Substratplatzierung – Vorgeformte Substrate werden manuell in die zweite Form eingelegt.
- Umspritzung – Das Umspritzmaterial wird um das Substrat herum eingespritzt.
- Kühlung: Das fertige Teil kühlt in der Form ab.
- Auswurf Das fertige Mehrkomponentenbauteil wird aus der Form ausgeworfen.
- Qualitätskontrolle – Jedes Teil durchläuft eine strenge Qualitätskontrolle.
Branchen, die wir bedienen
Automobilindustrie
Medizintechnik
Logistik
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Relevante Unterlagen

Wie funktioniert Overmolding? Alles, was Sie wissen müssen
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Spritzgießen mit Umspritzung: Technischer Prozess, Materialverträglichkeit und Konstruktionsstandards
Leitfaden zum Umspritzen: Zweikomponenten-Prozessparameter, TPE/TPU-Materialkompatibilitätsmatrix, Daten zur Haftfestigkeit, DFM-Richtlinien und Industriestandards für medizinische/automobile Anwendungen.